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WNA September 2016

www.wirtschaft-neckar-alb.de 30 | IHK-Report Technologietransfer im Zollernalbkreis Anstoß zu Innovationen Mit einer eigenen Stelle kümmert sich die IHK künftig um Technologieprojek- te im Zollernalbkreis. Es geht darum, Unternehmen aus dem Kreis noch stärker an Innovations- themen heranzuführen und Koopera- tionen zwischen Firmen und mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen auf den Weg zu bringen. Das Projekt der IHK wird Birgit Krattenmacher überneh- men. Die erfahrene Projektmanagerin wird Firmen beraten und begleiten, die Kooperationspartner suchen oder für bestimmte Projekte Fördermittel einwerben wollen. Daneben soll über Veranstaltungen und Arbeitskreise die branchenübergreifende Vernetzung zwischen den Unternehmen im Kreis weiter ausgebaut werden. Die IHK hat das Projekt nicht allein auf den Weg gebracht. Das Landratsamt Zollernalb- kreis und die Hochschule Albstadt- Sigmaringen haben die Antragstellung beim Land unterstützt und befürwortet. Ein Schwerpunkt des neuen Projekts soll sein, die interdisziplinäre Zusam- menarbeit zu fördern. Die Beobach- tung der IHK: Firmen der einen Branche gelingt es nur selten, ihre Ideen in ei- ner anderen Branche unterzubringen. Abhilfe soll ab Herbst die Veranstal- tungsreihe „Treffpunkt Innovation“ schaffen. Sie findet jeweils in einem regionalen Unternehmen statt. Als In- novations-Katalysator wird das wissen- schaftliche Know-how der Hochschule Albstadt-Sigmaringen zum jeweiligen Thema präsentiert. IHK fordert bessere verkehrs- und Breitbandanbindungen Noch mehr für den Zollernalbkreis Die IHK wird ihr Engagement im Zollernalbkreis weiter ausbauen. von der Landesregierung fordert sie dabei mehr Initiative zur Förde- rung des Kreises. Die Firmen im Zollernalbkreis können sich aus Sicht der IHK sehen lassen. Neben einigen großen Namen sorgen vor allem kleine und mittlere Betrie- be für Arbeit. Knapp die Hälfte aller sozialversicherungspflichtig Beschäf- tigten ist in Unternehmen mit 50 und weniger Mitarbeitern tätig. Die Zahl der Beschäftigten stieg in den letzten Jahren um rund fünf Prozent. Firmen fühlen sich abgehängt Sorgen machen den Firmen jedoch nach wie vor die teilweise schlechte Breitbandanbindung sowie die Lücken in der Verkehrsanbindung. Es fehlen die durchgängig vierspurige B 27 bis nach Stuttgart oder wichtige Entlas- tungsstrecken wie die Ortsumfahrung von Lautlingen. „Die Unternehmen ha- ben immer wieder das Gefühl, abhängt zu werden, weil es bei den Rahmenbe- dingungen nicht vorangeht“, so Haupt- geschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. Die IHK wird daher die Zusammenarbeit mit der Landesregierung suchen, um mehr Schwung in den Ausbau der In- frastruktur sowie die Entwicklung von Innovationen zu bringen. „Wir brau- chen frische Impulse, die helfen, die drängendsten Defizite in absehbarer Zeit anzupacken“, so Epp. Ansprechbar für die Mitglieder Die IHK wird in den nächsten Mona- ten ihre Aktivitäten im Kreis Schritt für Schritt weiter ausbauen. Mit Matthias Miklautz ist seit knapp einem Jahr ein eigener Regionalmanager installiert, der viel im Kreis unterwegs ist und im engen Austausch mit Unternehmen und lokaler Politik steht. Daneben soll die Zahl der Informationsveran- staltungen etwa zu Rechtsthemen und Außenwirtschaftsangeboten ausgebaut werden. Zusätzlich werden künftig Be- ratungstage für Existenzgründer und Firmenchefs auch in der IHK-Akade- mie in Albstadt angeboten. „Wir wol- len noch näher an die Unternehmen heranrücken, wollen ansprechbar sein und konkrete Angebote unterbreiten“, sagt Miklautz. Mit zum Angebot gehören darüber hinaus die so genannten „Chefgesprä- che“ in Balingen, Albstadt und He- chingen, bei denen sich Rathausspit- ze und Unternehmer einmal im Jahr treffen, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Daneben ist die IHK in sechs Gemeinden mit der Reihe „IHK vor Ort“ unterwegs. IHK-SERvICE Matthias Miklautz, 07121 201-265, miklautz@reutlingen.ihk.de Noch mehr IHK im Zollernalbkreis. IHK- Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp und Regionalmanager Matthias Miklautz. Matthias Miklautz, 07121201-265,

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