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WNA September 2016

| Rubrik www.wirtschaft-neckar-alb.de 26 Für den Einzelnen lohnt sich Wei- terbildung immer: er vergrößert sein Know-how, kann also mindestens seine Stelle halten oder im Betrieb aufsteigen oder woanders anheuern. Der Betrieb investiert in seinen Mit- arbeiter – kann aber nicht ausschlie- ßen, dass er weggeht. Das ist heute der Lauf der Dinge. Bei technischen Berufen kommen Firmen allerdings nicht mehr um diese Investition her- um – gerade auch, um diese Fachkräf- te halten oder überzeugen zu können und selbst wettbewerbsfähig zu blei- ben. Die IHK-Technikakademie ver- steht sich diesbezüglich als verlänger- ter Arm der Unternehmen. Wer einen wie auch immer gearteten Bedarf im Metall- und Elektrobereich hat und entsprechende, staatlich anerkannte Fortbildungsmaßnahmen braucht, soll diese Hilfe explizit nutzen. Seit drei Jahren gibt es die Einrich- tung und sie hat sich schnell etabliert. Marcus Schairer ist von Anfang an dabei. Der Leiter der Technikakade- mie konzipiert sämtliche technischen Kurse, findet die richtigen Spezialisten als Referenten und spürt selbst vor Ort nach, welche Spezialisierung für den Betrieb nötig ist und Sinn macht. Zugute kommt ihm dabei, dass er die andere Seite gut kennt: Er hat seinen Industriemeister Metall und techni- schen Betriebswirt gemacht und war selbst Ausbilder im Metallbereich. „Wir können alle Themen durch- spielen. Es gibt Kurse von der Stange sowie genau auf die Nachfrage zuge- schnittene. Das heißt: Wir kommen auch direkt zum Auftraggeber oder an einen Standort, an den er uns ger- ne hätte“. Ein Angebot, das immer Technische Fachkräfte zu bekommen ist schwer. Sie zu halten noch viel mehr. Soll aus dieser Situation kein Innovationsdefizit entstehen, braucht es gute Weiterbildungsangebote. Möglichst effizient, indi- viduell und erfolgsversprechend. Technikakademie Der Baukasten Julia-Kathrin Vollmer, Bizerba, Balingen

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