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WNA September 2016

www.wirtschaft-neckar-alb.de 10 | Aktuelles wer Personal trainer ralf Schneck engagiert, kann die couch beiseite- schieben und die Kartoffelchips im Schrank verstecken. Sein auftrag: andere ins Schwitzen bringen. Treffpunkt ist ein Café am Ortsrand von Gomaringen. Ralf Schneck ist leicht zu erkennen: Er trägt eine Jog- ginghose, Turnschuhe und einen Pulli mit der Aufschrift „Personal Trainer“. Hanteln und anderes Equipment lässt er glücklicherweise im Auto. Die ein- zigen Gewichte, die an diesem Morgen gestemmt werden, sind die Kaffeetas- sen. Am Abend ist Ralf Schneck dann aber wieder unterwegs zu einem sei- ner Kunden. „Ich mache viele Hausbe- suche, treffe Kunden in Fitnessstudios oder wir gehen in die Natur.“ erste hantelbank mit 15 Ralf Schneck hat sich 2010 selbststän- dig gemacht. Schon im Alter von 15 kaufte er seine erste Hantelbank und Lektüre über Krafttraining. Heute hat der 31-Jährige eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann, mehrere Weiterbildungen und den Fachberater für Training und Sporttherapie in der Tasche. Die Zertifikate sind alle auf seiner Website zu finden. „Ich betreibe hier kein Eigenlob, sondern informie- re meine Kunden. Leider gibt es viele schwarze Schafe in diesem Business.“ Die Berufsbezeichnung Personal Trai- ner ist gesetzlich nicht geschützt, eine einheitliche oder allgemein anerkann- te Ausbildung gibt es nicht. Auch ohne jegliche Ausbildung kann man sich Personal Trainer nennen. training ist ganzheitlich Ralf Schneck ist aber überzeugt, dass Kunden Profis wie ihn schon beim ers- ten Gespräch oder Training erkennen. „Ich erkläre die Geräte und Übungen, korrigiere die Körperhaltung, analy- siere Körper und Geist“, zählt Schneck nur einige Punkte der Zusammenar- beit auf. „Ich betrachte die Dinge ganz- heitlich“, erklärt er. „Wir feilen nicht nur am Sportprogramm, sondern auch am Ernährungsplan. Manchen muss man das Kochen beibringen.“ Auch beim Training selbst gilt: Nie wird ein Körperteil nur für sich betrachtet oder trainiert. Wer einen starken Rücken will, muss auch die Brust trainieren. Wer viel läuft, darf die anderen Mus- kelgruppen nicht vernachlässigen. mit dem reifen durch den garten Wenn Ralf Schneck, der aus Dußlin- gen kommt, zum Kunden nach Haus fährt, hat er Hanteln, Medizinball, Gymnastikband oder die Black Roll mit im Gepäck. Es gibt klassische Übungen wie Kniebeugen oder Lie- gestützen. Der Personal Trainer über- rascht seine Kunden aber auch mal mit ungewöhnlichen Trainingsmethoden und lässt sich auf einem LKW-Reifen quer durch den Garten ziehen. beinahe rund um die uhr Ein Personal Trainer ist nichts für den kleinen Geldbeutel, dafür bekommt man natürlich eine individuelle Be- treuung. Ralf Schneck bietet unter- schiedliche Pakete und Trainings an. Und er ist flexibel. Da kommt dann ein beinahe Rund-um-die-Uhr-Ser- vice dabei raus: Kürzlich erst hat sich Schneck um zwei Uhr früh im Fit- nessstudio getroffen. Ein Kunde hatte durch Reisen bedingt Jetlag und war eben mitten in der Nacht fit fürs Trai- ning. Trainer Schneck freut’s: Er ist auch gerne nachts aktiv. Personal trainer liegestütze statt Kartoffelchips Personal trainer Ralf Schneck bringt seine Kunden regelmäßig ins Schwitzen. Foto: PR Foto: Kzenon - Fotolia.com

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