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WNA Juni 2016

www.wirtschaft-neckar-alb.de 34 | IHK-Report über 300 Millionen euro für Breitbandausbau und Digita- lisierung sind ein wichtiges Signal, um den ländlichen raum endlich ans schnelle Datennetz zu bekommen“, kommentiert IHK-Präsident christian O. erbe den grün- schwarzen Koalitionsvertrag. Aus Sicht von Erbe muss sich die Landespolitik vor allem an den Belangen der mittelständischen Wirtschaft orientieren. „Daran werden wir auch die neue Koaliti- onmessen“,soderIHK-Präsident. Er begrüßt, dass die Regierung wieder ein eigenes Wirtschafts- ministerium schafft und sich Themen wie Digitalisierung und Technologietransfer noch stärker zuwenden will. „Gerade kleine Unternehmen brauchen Anreize, um in neue Produkte und Ideen zu investieren. Die Beantragung der bewährten Innovationsgut- scheine leichter zu machen, ist ein vernünftiger Weg. Eine steu- erliche Forschungsförderung für kleine und mittlere Firmen wäre noch wichtiger.“ Bekenntnis zu Bildung Als Erfolg wertet Erbe, dass sich die Koalitionspartner klar zur beruflichen Aus- und Weiter- bildung bekennen. Dass damit eine betriebs- und wohnortnahe Berufsschule gehören soll, hält Erbe für wichtig. „Die IHK wird sich gerne an der Diskussion be- teiligen, wie die Berufsschule der Zukunft aussehen wird.“ Außer- dem sieht der Koalitionsvertrag vor, das erst im letzten Jahr ver- abschiedete Bildungszeitgesetz in zwei Jahren kritisch zu prüfen. „An dieser Stelle wird, wie im Vertrag ankündigt, zur Entbü- rokratisierung beigetragen. Die Landesregierung muss das in ih- rer Macht Stehende tun, um die schiere Menge von Regelungen und Normen, die Firmen betref- fen und belasten, in den Griff zu bekommen“, so der IHK-Präsi- dent. IHK-ServIce Dr. Wolfgang Epp, 07121 201- 260, epp@reutlingen.ihk.de IHK zum grün-schwarzen Koalitionsvertrag Mehr Geld für Breitband Die IHK-Spitze hat Dr. Nicole Hoff- meister-Kraut zur Berufung als Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg gratuliert. „Mir ihr gewinnt das Amt eine Fa- milienunternehmerin, die weiß, wo Betrieben der Schuh drückt“, so IHK- Präsident Christian O. Erbe und Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. Aus Sicht der IHK-Spitze ist die 43-jährige Balingerin eine Kennerin mittelständischer Belange. „Das Mi- nisterium gewinnt mit ihr eine Chefin, die insbesondere die Probleme von Firmen im ländlichen Raum kennt, etwa wenn es um die Gewinnung von Fachkräften oder die Notwendigkeit guter Verkehrswege und vernünftiger Breitbandanbindungen geht. Sie kann in der neuen Regierung eine wichti- ge Rolle für das Land und die Region übernehmen.“ Nicole Hoffmeister-Kraut ist Gesell- schafterin und Aufsichtsratsmitglied bei Bizerba. Ihr Bruder Andreas ist Mitglied der IHK-Vollversammlung. Schon zuvor waren Vertreter des Un- ternehmens in der IHK engagiert: Wilhelm Kraut war von 1965 bis 1985 IHK-Vizepräsident, Günther Kraut von 1985 bis 1995 in der Vollver- sammlung. Hoffmeister-Kraut wird Wirtschaftsministerin Wichtige rolle Dr. Wolfgang Epp, 07121201-

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