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WNA Juni 2016

www.wirtschaft-neckar-alb.de Reiner Veit kann durchaus als Experte in Sachen Internet betrachtet werden – schließlich ist er Geschäftsführer des System- und Softwarehauses Comp- data in Albstadt-Lautlingen. Gerade für ein Unternehmen wie seines sind schnelle Daten natürlich das A und O. Software anzubie- ten ohne selbst ein schnelles Netz zu haben – das wäre wie ein Auto ohne Motor verkaufen zu wollen. Veit ist mit seinen augen- blicklichen Verbindungen durchaus zufrieden. „Seit März haben wir eine Verbesserung“, berichtet der Chef von Compdata. Schnelle Leitungen braucht er, um mit Kunden und Lieferanten zu kommu- nizieren: Hersteller von Hardware ver- langen, dass er sich die neueste Versi- „Ohne Internet und Computer kön- nen wir nicht existieren“, sagt Erwin Hermann, geschäftsführender Gesell- schafter der Hema Schraubenfabrik und Befestigungstechnik GmbH in Schömberg. Sein Unternehmen hat nicht nur 72 Beschäftigte, sondern weltweit auch etwa 500 Kunden und 3.500 verschiedene Artikel im Ange- bot, teils selbst hergestellt, teils Han- delsware. „Heute läuft im Prinzip alles über das Internet“, so Hermann. Anfragen von Kunden, Angebote, der Versand von Zeichnungen mit oft großen Dateien, all das soll möglichst schnell gehen. „Unsere Kunden erwarten innerhalb von zwei Tagen ein Angebot und am selben Tag noch eine erste Reaktion“, berichtet der Firmenchef. „Wir haben Kupferkabel hier, aber wir brauchen Der ländliche Raum und schnelles Internet? Das ist eher eine Lei- densgeschichte. In WNA erzählen drei Unternehmer, warum es nicht so bleiben kann, wie es ist. on einer Software herunterlädt, seine Kunden wiederum wollen, dass er ih- nen eine Software schickt, damit sie diese testen können. „Wenn jemand ein Problem mit der Hard- oder der Software hat, können wir uns bei ihm einloggen und schauen, wo der Fehler liegt“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens mit etwa 60 Mitarbeitern. Veit hat gleich zwei Leitungen: Eine mit einer Kapazi- tät von 45 Megabit in jede Richtung, eine andere, mit der er schnell Daten he- runterladen kann, die aber ein wenig langsamer ist, wenn er selbst etwas ins Netz stellen will. Sein Problem ist we- niger die Geschwindigkeit. „Es kostet im Moment einfach viel zu viel Geld.“ Etwa 1.200 Euro zahlt er jeden Monat für die Datenleitungen. In zwei Jahren läuft der Vertrag aus. Dann, so hofft er, kann er einen abschließen der weniger kostet und dennoch ein schnelleres Netz bietet. Das Netz ist da, doch es ist teuer Glasfaser dringend erforderlich Breitband: Zu langsam, zu teuer Es kann nur schneller werden „Es kostet zu viel Geld.“ Reiner Veit Foto: alphaspirit - Fotolia.com

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