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WNA Juni 2016

19 Titelthema | Wirtschaft Neckar-Alb | Juni 2016 IHK-SERVICE Fragen zum Thema beantwortet Dr. Markus Nawroth, Bereichsleiter Standortpolitik Telefon: 07121 201-185, E-Mail: nawroth@reutlingen.ihk.de Nützliche Links www.ihkrt.de/prognos-studie www.ihkrt.de/standortzufriedenheit ständischen Betrieben wichtig. Der Facharbeiter mit Lehre und Weiterbil- dung genießt einen hohen Stellenwert, wie das Prognos-Gutachten deutlich macht. Für den IHK-Experten Mar- kus Nawroth ist hier, im guten Sinne, ein Stück heile Welt zu Hause. „Die Gemeinschaft funktioniert, der Bür- germeister kümmert sich und die Orte haben die Kraft, sich zu modernisie- ren.“ Es gibt Wohlstand und Geld zum Ausgeben, die Dinge sind vielerorts in Ordnung – oder wie es die Autoren der Prognos-Gutachten sehr passend schreiben: „Der soziale Problemdruck ist schwach ausgeprägt.“ Wer genauer hinschaut, findet bei den Firmen die Innovationen im Verbor- genen. Damit sind nicht nur die Hid- den Champions und Weltmarktführer gemeint. Auch Betriebe aus Handel und Gastronomie wissen mit guten Ideen zu punkten, wie die WNA-Ge- schichten auf den kommenden beiden Doppelseiten zeigen. Klare Aussagen Und doch: Der Problemdruck ist da. Da ist die Straße, die dafür sorgt, dass sich Orte und Betriebe oft abge- hängt fühlen. Bei der Verkehrsanbin- dung geben Unternehmerinnen und Unternehmer ihrem Standort häufig schlechtere Noten. Für jeden dritten Betrieb ist die überregionale Erreich- barkeit über die Straße unbefriedi- gend, so zeigte es die letzte Standort- zufriedenheitsbefragung der IHK. Dabei geht es weniger um die Straße vor der eigenen Tür, sondern um die Verbindung ans große Ganze. Neben der vierspurigen B 27 stehen für den ländlichen Raum vor allem der Alb- Aufstieg und die Ortsumfahrung von Albstadt-Lautlingen im Blickpunkt. Immer häufiger drückt die Firmen je- doch beim Breitband der Schuh. Erst unlängst legte das IHK-Gremium Zol- lernalbkreis den Finger in die Wunde und klagte über langsame Netze, Lei- tungen, die keine Störungen vertragen, oder Breitbandangebote, die schlicht- weg teuer sind. Der Druck und der Frust sind hoch, was in unserem Bei- trag ab Seite 24, kaum verwunderlich, zu sehr klaren Aussagen führt. Für Zuzug werben Das Damokles-Schwert des ländli- chen Raums sind die stagnierenden Einwohnerzahlen. In einigen Teilen gibt es sogar Bevölkerungsverluste. Sie führen schon jetzt zu Engpässen am Arbeitsmarkt. Die einzelne Gemein- de kann mit Angeboten für Familien und Flächen für Betriebe zwar versu- chen gegenzusteuern. Am Ende kann die Misere aber nur im Verbund gelöst werden, ist sich Nawroth sicher: „Wir müssen für Zuzug von am Arbeits- markt gesuchten Fachkräften werben und an unserem Profil als starker Wirtschafts- und attraktiver Lebens- raum arbeiten.“ Telefon: 07121201-185,

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