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WNA Juni 2016

www.wirtschaft-neckar-alb.de 10 | Aktuelles Foodtrucks Essen auf Rädern Wieder ein Trend, der über den großen Kanal zu uns herüber- schwappt. In New York, Los Ange- les und San Francisco bestens be- kannt, kurven Foodtrucks nun auch in der Region Neckar-Alb durch die Straßen. Wo sie haltmachen, kommen Hung- rige voll auf ihre Kosten. Während mobile Imbisswagen früher nur mit Currywurst und Pommes aufwarteten, bieten die Foodtrucks aus der Region schwäbische Hausmannskost, leckere Burger und findige Eigenkreationen. Seit einem Jahr touren Maria und Vito Culjak zu Märkten, Konzerten sowie privaten Festen und verkaufen aus einem Mercedes-Benz-Oltimer-Bus Pulled Pork Burger, wilde Kartoffeln und Gulaschsuppe. „Schon seit Jahren sind wir mit Holzofenwagen unter- wegs, da lag es nahe, mit dem Street- food-Trend zu gehen und auch war- mes Essen anzubieten“, erzählt Maria Culjak. Einen geeigneten Bus fanden die Trochtelfinger „Foodtrucker“ in Berlin und bauten diesen selbst aus – ein echter Hingucker. Familienunternehmen Die „Foodtrucker“ sind ein richtiges Familienunternehmen. Maria Culjak organisiert und kocht, Vito Culjak, gelernter Bäcker, kümmert sich um das Holzofenbrot, die Wecken, die schwäbischen Dinnete und die Zu- ckerschnecken – allesamt mit Mehl von regionalen Mühlen gebacken. Am Wochenende helfen die beiden Söhne, 18 und 20 Jahre, ebenso mit. „Wenn sie nicht auf dem Fußballplatz sind“, sagt Maria Culjak. Seit Mai sind die Food- trucker regelmäßig auf dem Reutlinger Wochenmarkt zu finden, für Firmen- feiern und private Feste rollt der Bus ebenfalls an. Schwabenburger Für Vito Gajic war sein „Foodtrailer“, ein quietschgelber Anhänger, nur Plan B. „Ich wollte ein Restaurant für gutes Fastfood aufmachen, aber ich fand keine geeigneten Räumlichkeiten“, er- zählt Vito Gajic. Halb so wild. Seit bald zwei Jahren zieht er mit dem Imbiss- wagen auf Rädern durchs Land und nimmt Fahrt auf. „Die Szene ist total im Kommen“, berichtet Gajic, „die Leute wollen einfach mal etwas an- deres essen und Neues ausprobieren.“ So wie den Schwabenburger – eine Maultasche im Laugenweck, der auf Märkten der Renner ist, oder das süße Knödelpfännle mit Zucker, Zimt und Apfelmus. Stellplatz gesucht Wochentags tourt „Robiss-das Esster- ritorium“, wie auf dem Anhänger zu lesen ist, nach festem Plan in Metzin- gen, Reutlingen, Bad Urach und Det- tingen und lässt die Herzen hungriger Angestellter zur Mittagspause höher schlagen. „In der Mittagszeit wollen die Leute lieber die Klassiker, da ma- che ich dann auch die Currywurst mit Pommes oder Linsen mit Spätzle“, so Gajic. Einzig die Stellplatzsuche ge- staltet sich im bürokratieliebenden Deutschland schwierig. „Wir suchen immer nach einem geeigneten Platz, wo wir unseren Mittagstisch anbieten können.“ Robert Gajic serviert aus dem quietsch- gelber Retrowagen „Robiss“ seine schwäbischen Leckerbissen. Foto: PR Die „Foodtrucker“ aus Trochtelfingen, Maria und Vito Culjak, sind seit Oktober letzten Jahres mit ihrem Mercedes-Oldtimer am Start. Foto: PR

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