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WNA Mai 2016

67 Bekanntmachungen | Wirtschaft Neckar-Alb | Mai 2016 (3) Liegt eine Täuschungshandlung vor, wird die Prüfung für nicht bestan- den erklärt. Vor der Entscheidung des Prüfungsausschusses ist der Prüf- ling zu hören. § 8 Rücktritt, Nichtteilnahme Tritt ein Prüfling nach der Anmeldung und vor Beginn der Prüfung durch schriftliche Erklärung zurück, gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Tritt der Prüfling nach Beginn der Prüfung zurückoder nimmt er an der Prüfung nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so gilt die Prüfung als nicht be- standen. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die IHK. § 9 Durchführung und Gliederung der Prüfung (1) Die Prüfungssprache ist deutsch. (2) Die Sachkundeprüfung besteht gemäß § 3 Abs. 1 ImmVermV aus ei- nem schriftlichen und einem praktischen Prüfungsteil. Die schriftliche Prüfung dauert 150 Minuten. Der praktische Prüfungsteil soll in der Regel 20 Minuten dauern. Dem Prüfling ist eine Vorbereitungszeit zur prakti- schen Prüfung von 20 Minuten zu gewähren. (3) Die IHK regelt die Aufsichtsführung bei dem schriftlichen Prüfungsteil. (4) Im schriftlichen Prüfungsteil soll der Prüfling anhand praxisbezogener Aufgaben nachweisen, dass er die grundlegenden fachlichen und recht- lichen Kenntnisse auf dem Gebiet der Immobiliardarlehensvermittlung erworben hat und diese Kenntnisse anwenden kann. Der schriftliche Prüfungsteil umfasst die in § 1 Absatz 2 Nummer 2 und 3 der ImmVermV aufgeführten Sachgebiete. (5) Die in Absatz 4 genannten Bereiche bestimmen sich nach den inhaltli- chen Vorgaben gemäß Anlage 1 der ImmVermV. (6) Im praktischen Prüfungsteil, der als Simulation eines Kundenbera- tungsgespräches durchgeführt wird, wird jeweils ein Prüfling geprüft. Hier soll der Prüfling nachweisen, dass er über die Fähigkeiten verfügt, kun- dengerechte Lösungen zu entwickeln und anzubieten. (7) Das Gespräch wird auf der Grundlage einer Fallvorgabe durchgeführt, die auf eine Situation Immobiliardarlehensvermittler und Kunde Bezug nimmt. (8) Zum praktischen Prüfungsteil wird nur zugelassen, wer den schrift- lichen Prüfungsteil bestanden hat und sich innerhalb von zwei Jahren, beginnend ab dem Bestehen des schriftlichen Prüfungsteils, zum prakti- schen Prüfungsteil anmeldet und diesen ablegt. (9) Bei der Durchführung der Prüfung sollen die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung von Hilfsmitteln und die Inanspruch- nahme von Hilfeleistungen Dritter. Die Art der Behinderung ist mit der An- meldung zur Prüfung nachzuweisen. § 10 Gegenstand und Dauer der spezifischen Sachkundeprüfung (1) Gegenstand der spezifischen Sachkundeprüfung sind die Sachgebiete gemäß §§ 1 und 3 ImmVermV, die aufgrund der Feststellung gem. § 5 Imm- VermV ergänzend zu prüfen sind. (2) Im Fall der spezifischen Sachkundeprüfung gemäß § 5 ImmVermV kön- nen die in § 9 Abs. 2 genannten Zeiten gekürzt werden. § 11 Ergebnisbewertung (1) Die Sachkundeprüfung ist mit Punkten zu bewerten. (2) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn der Prüfling in jedem der Sachgebiete nach § 1 Absatz 2 Nummer 2 und Nummer 3 ImmVermV mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt hat. (3) Sofern eine praktische Prüfung stattfindet, ist der praktische Prüfungs- teil bestanden, wenn der Prüfling mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt hat. (4) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn der Prüfling beide Prü- fungsteile bestanden hat oder nur der schriftliche Prüfungsteil bestanden ist und der praktische Prüfungsteil gemäß § 3 Absatz 5 ImmVermV nicht zu absolvieren ist. (5) Der praktische Prüfungsteil ist nicht zu absolvieren, wenn der Prüfling von diesem gem. § 3 Absatz 5 ImmVermV befreit ist. § 12 Ergebnisbewertung der spezifischen Sachkundeprüfung (1) Der schriftliche Prüfungsteil ist bestanden, wenn der Prüfling in den geprüften Bereichen jeweils mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt. (3) Sofern eine praktische Prüfung stattfindet, ist der praktische Prüfungs- teil bestanden, wenn der Prüfling mindestens 50 Prozent der erreichbaren Punkte erzielt hat. (3) Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn der Prüfling die aufgrund der Feststellung gem. § 5 ImmVermV zu ergänzenden Prüfungsteile be- standen hat. § 13 Feststellung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses (1) Der Prüfungsausschuss stellt gemeinsam das Ergebnis der einzelnen Prüfungsleistungen und das Gesamtergebnis fest. (2) Das Ergebnis des schriftlichen Prüfungsteils ist dem Prüfling als vorläufiges Ergebnis mitzuteilen. Die Bestätigung des Ergebnisses des schriftlichen Prüfungsteils, das Ergebnis des praktischen Prüfungsteils und das Gesamtergebnis sind in der Regel nach Abschluss der Beratungen über den praktischen Prüfungsteil mitzuteilen. (3) Wurde der schriftliche oder der praktische Prüfungsteil nicht bestan- den, erhält der Prüfling darüber einen schriftlichen Bescheid, in dem auf die Möglichkeit einer Wiederholungsprüfung hinzuweisen ist. (4) Wenn der Prüfling die Prüfung erfolgreich abgelegt hat, wird eine Be- scheinigung nach Anlage 2 der ImmVermV ausgestellt. (5) Prüflingen, die die spezifische Sachkundeprüfung nach § 5 ImmVermV bestanden haben, wird hierüber eine Bescheinigung ausgestellt. § 14 Prüfungswiederholung Die Prüfung kann beliebig oft wiederholt werden. § 15 Niederschrift Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen, aus der die einzelnen Prüfungsergebnisse, besondere Vorkommnisse oder sonst auffällige Fest- stellungen zu entnehmen sind. Sie ist von den Mitgliedern des Prüfungs- ausschusses zu unterzeichnen. § 17 Inkrafttreten Diese Prüfungsordnung tritt am Tag nach Ablauf desTages in Kraft, an dem das Mitteilungsblatt der Industrie- und Handelskammer Reutlingen her- ausgegeben worden ist, jedoch frühestens mit Inkrafttreten der Verord- nung über die Immobiliardarlehensvermittlung (ImmVermV). Ausgefertigt: Reutlingen, 6. April 2016 gez. gez. Christian Otto Erbe Dr. Wolfgang Epp Präsident Hauptgeschäftsführer Bekanntmachung zur Vollversammlung Die Vollversammlung der IHK Reutlingen hat in ihrer Sitzung am 5. April 2016 folgende Personen gemäß § 1 Abs. 3 der Wahlordnung der IHK Reut- lingen in die Vollversammlung hinzugewählt: Herrn Andreas Fischer, Wahlgruppe I Industrie Herrn Eberhard Reiff, Wahlgruppe II Handel Frau Elke Schröter, Wahlgruppe V Kreditgewerbe. Ausgefertigt: Reutlingen, 8. April 2016 gez. gez. Christian Otto Erbe Dr. Wolfgang Epp Präsident Hauptgeschäftsführer

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