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WNA Mai 2016

www.wirtschaft-neckar-alb.de 34 | IHK-Report Integrationsberaterin vermittelt Chancen Flüchtlinge in Ausbildung Die IHK reutlingen kümmert sich darum, Flüchtlinge in Ausbildung oder ein Praktikum zu vermitteln. Eine neue Integrationsberaterin hilft ihnen, sich beruflich zu orien- tieren, und baut Kontakte zu hei- mischen Firmen auf. Es geht um Flüchtlinge, die in Deutschland bleiben dürfen, bereits die deutsche Sprache erlernt haben und jetzt auf der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz sind. „Integration wird uns nur ge- lingen, wenn Flüchtlinge absehbar in den Arbeitsmarkt einsteigen kön- nen – und das gelingt am besten über eine duale Ausbildung“, erklärt IHK- Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp das Engagement der regionalen Wirtschaft. Aleksandra vohrer im Gespräch. Die 42-Jährige erfasst die Kompetenzen und Interessen von Flüchtlingen und baut Kontakte zu Unternehmen auf. „Sie wollen den Sprung schaffen. Aber sie wissen: Es geht nur über Sprache.“ Aleksandra Vohrer berichtet aus Gesprächen mit Flüchtlingen In den kommenden zwei Jahren sollen Flüchtlinge mit geringerem Förder- bedarf und guter Bleibeperspektive in Ausbildung oder berufsvorbereitende Maßnahmen vermittelt werden. Die Aufgabe übernimmt Aleksandra Voh- rer. Als Integrationsberaterin sucht sie Flüchtlinge, die den Schritt schaffen können. Dazu spricht Vohrer beispiels- weise mit beruflichen Schulen, die Flüchtlingsklassen haben, Bildungsträ- gern, bei denen Integrationskurse statt- finden, sowie den Haupt- und Ehren- amtlichen, die etwa in den Asylkreisen mit Flüchtlingen zusammenarbeiten. Kompetenzen und Interessen Mit den Flüchtlingen führt Vohrer dann Einzelgespräche. „Ich versuche, sie kennen zu lernen und ihre Kom- petenzen und Interessen zu erfassen“,

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