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WNA Mai 2016

Wirtschaft Neckar-Alb | Mai 2016 33 IHK-Report | Elke Schröter, Andreas Fischer und Eberhard reiff wurden in die vollversammlung der IHK hinzu- gewählt und gehören damit dem höchsten IHK-Gremium bis zum Ende der Wahlperiode in 2020 an. Nach der Wahlordnung der IHK kön- nen bis zu sechs Mitglieder in mittel- barer Wahl in die Vollversammlung hinzugewählt werden. Die drei Hin- zuwahlen erfolgten auf Vorschlag des IHK-Präsidiums und dienen dazu, die Spiegelbildlichkeit in der Besetzung der Vollversammlung zu verbessern. Elke Schröter ist Leiterin Firmenkun- den und Prokuristin der Deutschen Bank AG in Reutlingen und ist für das Mittelstandsgeschäft des Hauses in der gesamten Region Neckar-Alb zustän- dig. Mit ihrer Hinzuwahl ist künftig die Dreigliedrigkeit des Bankensys- tems in der Vollversammlung abgebil- det. Andreas Fischer ist Executive Vice President der Robert Bosch GmbH in Reutlingen. Seine Hinzuwahl begrün- dete das Präsidium damit, dass die Fir- ma Bosch der größte Arbeitgeber am Standort ist und strukturprägend für die gesamte Region ist. Eberhard Reiff ist geschäftsführender Gesellschafter der Reiff Reifen + Autotechnik GmbH. Bei dem Unternehmen handelt es sich um ein bedeutendes Groß- und Ein- zelhandelsunternehmen aus dem für die Region wichtigen Automobilbe- reich, das zudem eng mit dem produ- zierenden Bereich vernetzt ist. IHK-SErvICE Dr. Wolfgang Epp, 07121 201-260, epp@reutlingen.ihk.de Sitzung der vollversammlung. Landrat Joachim Walter (linkes Bild) sprach sich für ver- pflichtende Deutschkurse aus. IHK-Präsident Christian O. Erbe (oben rechts) gratulierte Elke Schröter und Andreas Fischer zur Hinzuwahl in das höchste IHK-Gremium. IHK-vollversammlung Hinzuwahlen in höchstes Gremium Landrat vor vollversammlung Für verpflichtende Deutschkurse Über Berufsschulen, Flüchtlinge und den Bundesverkehrswegeplan sprach Landrat Jochim Walter vor der IHK-vollversammlung. Der Landrat des Landkreises Tübingen hielt ein deutliches Plädoyer für die Berufsschulen. Sie sind aus seiner Sicht längst die dritte Säule im Bildungswe- sen – leider allerdings von der Landes- politik nicht ausreichend gewürdigt. Nichts zu tun? Mit Blick auf die aktuelle Flüchtlings- situation wollte Landrat Walter keine Entwarnung geben, auch wenn derzeit kaum Zugänge zu verzeichnen sei- en. Er sprach sich für verpflichtende Deutschkurse aus. „Es tut niemandem gut, wenn man nichts zu tun hat.“ Er bedankte sich bei der IHK und den regionalen Betrieben, dass man ge- holfen habe, Wohnraum und Unter- bringungsmöglichkeiten zur Verfü- gung zu stellen. Die Bemühungen für die Integration in den Arbeitsmarkt müssen aus Sicht von Walter noch ver- stärkt werden. „Die Qualifikation der Flüchtlinge ist oft noch unklar. Wir müssen zügig handeln. Die bisherigen Modellprojekte sind gut, aber reichen mengenmäßig nicht aus.“ Der jüngst vorgelegte Entwurf des Bundesverkehrswegeplans enthalte für Baden-Württemberg viele gute Nach- richten. „Unsere Projekte liegen men- genmäßig klar vorne“, so der Land- rat. Entscheidend sei jedoch, „wie die Planungen auf Landesebene forciert werden.“ Walter sprach sich für mehr Planungskapazität bei den Regie- rungspräsidien aus. „Wir müssen die wichtigen Projekte priorisieren und dafür sorgen, dass es an der richtigen Stelle vorangeht.“ Dr. Wolfgang Epp, 07121201-260,

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