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WNA Mai 2016

www.wirtschaft-neckar-alb.de 26 | Titelthema Was wäre Wirtschaft ohne Ideen? Diese drei Unterneh- merinnen zeigen, wie man mit Ideen neue Geschäfte aufbaut und alte zu modernen Ufern führt. Stefanie Foster steht hinter der La- denthekevoreinemRegalmitallerhand Arzneimitteln. „Im Herbst werden wir Regale durch Bildschirme ersetzen“, sagt die Inhaberin der Foster Mühlen- apotheke mit Sitz in Reutlingen-Betzin- gen. Hinter jeder der vier Kassen in der Steinachstraße 9 werden dann große Bildschirme hängen. Dann müssen die Mitarbeiter nur noch einzelne Module wie etwa Schnupfen, Halsschmerzen oder Augen antippen – verfügbare Me- dikamente werden angezeigt und ein Automat holt sie aus dem Warenlager. Eine Idee, die auch dazu führen soll, „dass wir dann mehr Zeit für die Kun- den haben.“ Dass sie sich überhaupt dafür entschieden hat, Apothekerin zu werden, hat wenigstens zwei Gründe: Schon in der Schule war sie gut in na- turwissenschaftlichen Fächern „und in der Pharmazie ist von allem etwas dabei, Biologie, Chemie, Physik.“ Zu- dem aber wollte sie Beruf, Familie und Kinder unter einen Hut bringen. Sich selbstständig zu machen und das elter- liche Unternehmen zu übernehmen, schien dabei die richtige Perspektive zu sein. Heute leitet sie ein Team mit 20 Mitarbeitern in drei Apotheken in Reutlingen und Grafenberg. „Wir wollen unter anderem das Angebot an pflanzlichen Arzneimitteln ausweiten“, sagt Foster zu ihren Zukunftsplänen. Frauen mit Ideen Den eigenen Weg gehen Ein Bildschirm für Arzneimittel Stefanie Foster (Mitte) mit dem Team der Mühlenapotheke. Fotos: PR Kristin Maier-Müller, Chefin von G. Maier Elektrotechnik in dritter Generation.

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