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WNA Mai 2016

Wirtschaft Neckar-Alb | Mai 2016 15 Aktuelles | von Katastrophen“, fasste er mal scherzhaft zusammen. Zumindest rührt ihre Faszina- tion genau aus dieser Ecke: aus dem Halbdunkel, wo die Scherben zusammengekehrt oder letzte Reserven für Ro- mantik oder Absturz mobili- siert werden. Als Bramwell Ende der 80er seine Solokar- riere startete, brauchte er nur eine Akustikgitarre und eine Plastikkiste. Fuß auf die Kiste, Gitarre anlegen und dann mit dieser süffigen Stimme alle Seelen bekehren. Einer Stim- me, die das vereint, wofür Oa- sis noch heute vergeblich ihre Seele verkaufen würden: die Working-Class-Hero-Intensität von John Lennon mit der läs- sigen Poetik eines Morrissey. Nach sechs Alben mit I am Kloot, dem letzten vor drei Jahren in den Top-Ten der UK- Charts, kehrt Bramwell wieder zu seinen Anfängen zurück: in die kleinen Clubs, mit nicht mehr als einer Gitarre und den Perlen seines schnörkellos- schönen Œuvres. Wenn sich nun noch irgendeine Kiste auftreiben lässt, kennt die Magie keine Grenzen mehr. Am 6. Mai im franz.K Reutlin- gen. von Katastrophen“, fasste er mal scherzhaft zusammen. Zumindest rührt ihre Faszina tion genau aus dieser Ecke: aus dem Halbdunkel, wo die Scherben zusammengekehrt oder letzte Reserven für Ro mantik oder Absturz mobili siert werden. Als Bramwell Ende der 80er seine Solokar riere startete, brauchte er nur eine Akustikgitarre und eine Plastikkiste. Fuß auf die Kiste, Gitarre anlegen und dann mit dieser süffigen Stimme alle Seelen bekehren. Einer Stim me, die das vereint, wofür Oa sis noch heute vergeblich ihre Seele verkaufen würden: die Working-Class-Hero-Intensität von John Lennon mit der läs sigen Poetik eines Morrissey. Nach sechs Alben mit I am Kloot, dem letzten vor drei Jahren in den Top-Ten der UK- Charts, kehrt Bramwell wieder zu seinen Anfängen zurück: in die kleinen Clubs, mit nicht mehr als einer Gitarre und den Perlen seines schnörkellos- schönen Œuvres. Wenn sich nun noch irgendeine Kiste auftreiben lässt, kennt die von Katastrophen“, fasste er mal scherzhaft zusammen. Zumindest rührt ihre Faszina tion genau aus dieser Ecke: aus dem Halbdunkel, wo die Scherben zusammengekehrt oder letzte Reserven für Ro mantik oder Absturz mobili siert werden. Als Bramwell Ende der 80er seine Solokar riere startete, brauchte er nur eine Akustikgitarre und eine Plastikkiste. Fuß auf die Kiste, Gitarre anlegen und dann mit dieser süffigen Stimme alle Seelen bekehren. Einer Stim me, die das vereint, wofür Oa sis noch heute vergeblich ihre Seele verkaufen würden: die Working-Class-Hero-Intensität von John Lennon mit der läs sigen Poetik eines Morrissey. Nach sechs Alben mit I am Kloot, dem letzten vor drei Jahren in den Top-Ten der UK- Charts, kehrt Bramwell wieder zu seinen Anfängen zurück: in die kleinen Clubs, mit nicht mehr als einer Gitarre und den Perlen seines schnörkellos- schönen Œuvres. Wenn sich KULTUR-STENO +++ Schauspiel: „Wohin des Weges“ – ab 18. Mai – Lindenhoftheater Melchingen +++ Musik: Antigone Rising (US) – 20. Mai – Wimsener Kulturmühle +++ Comedy: Horst Lichter „Herzenssache“ – 22. Mai – Stadthalle Reutlingen +++ Show: Helge Thun, Topas & Desimo „Simsalabim...denn Zauberer können nicht singen!“ – 25. Mai – Sudhaus Tübingen +++ Comedy: Matthias Tretter „Selfie“ – 26. Mai – Kino Waldhorn Rottenburg +++ Comedy: Willy Astor „ReimTime“ – 28. Mai – Stadthalle Reutlingen +++ Ausstellung: Isa Dahl & Daniel Wagen- blast „Bereit für den langen Weg“ – bis 29. Mai – Zehntscheuer Rottenburg +++ Sind wir nicht alle mal Schauspieler, Sprücheklopfer, die Stars in unseren Profilen, Ni- schen und Communities, um Wünsche zu befeuern, Wunden zu lecken oder sich feiern zu lassen? Ben ist davon jedenfalls noch weit entfernt. Bei ihm herrscht im Alltag das große Gähnen: In der Schule wird er zunehmend zum Freak, dem kaum was gelingt – am wenigsten das Girl mit den schönen Locken anzusprechen. Gleichgesinnte findet er nur im Kino. Auf der Leinwand. Ganz Retro. Das Selbstvertrauen der Helden und Bösewichte, die Welt wenigstens momentan unter Kontrolle zu bekommen, fasziniert ihn. Doch dann bekommt die Matrix Risse und Ben landet tatsächlich in einer al- ternativen Realität. Er muss eine Entscheidung treffen, eine, von der nicht nur sein eigenes Schicksal abhängt. Michael Miensopust, Chef des Jugendtheaters im LTT, hat mit „Ganz großes Kino“ eine eigentümliche Parallelwelt kreiert. Shakespeare, Woo- dy Allen oder die Wachowskis – Zitate und Klischees werden reichlich verbraten und mehrfach auf den Kopf gestellt. Was man zugleich auch als Mittelfinger für all die Klugscheißer verstehen kann, die sich gerne über Logiklöcher im Plot beschweren. Jede Wirklichkeit hat einen Pferdefuß. Das ist die eine Erkenntnis. Die andere zeigt schlichtweg, was Kino und Theater im Zeitalter von Youtube und Selfie so alles drauf haben. Premiere ist am 12. Mai. „Ganz großes Kino“ Play it again, Ben

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