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WNA Mai 2016

10 | Aktuelles www.wirtschaft-neckar-alb.de Ist der eigene Firmenstandort hochwassergefährdet? Im Regie- rungsbezirk Tübingen liegen jetzt die Gefahrenkarten für rund 2.500 Gewässerkilometer vor. Zuletzt ka- men Echaz und Erms dazu. Die Hochwassergefahrenkarten er- möglichen es, die Überflutungsgefahr für jeden Standort im jeweiligen Ein- zugsgebiet zu bewerten. Sie zeigen Überflutungsflächen und -tiefen für verschiedene Hochwasserszenarien. Mit der Kenntnis der möglichen Aus- dehnung und Tiefe einer Überflutung lassen sich individuelle Schutzmaß- nahmen ergreifen, so das zuständige Regierungspräsidium Tübingen. Die Karten liefern Industrie- und Gewer- bebetrieben wichtige Informationen für die Planung von Informationswe- gen, Fluchtwegen und Räumungen, für eine hochwasserangepasste Nut- zung und Bauweise, für das Abdichten von Türen und Fenstern sowie für eine sachgerechte Lagerung wassergefähr- dender Stoffe. Interaktive Karte AlleimLandbisherverfügbarenHoch- wassergefahrenkarten sind in einer in- teraktiven Karte unter www.hochwas- serbw.de einsehbar. Dargestellt sind unter anderem Überschwemmungs- flächen und Überflutungstiefen sowie die vorhandenen Schutzeinrichtun- gen. Gedruckte Hochwassergefahren- karten sind zuletzt den betroffenen Kommunen und Landkreisen zuge- gangen und können vor Ort eingese- hen werden. Hochwassergefahrenkarten veröffentlicht Schutz gegen Hochwasser Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei der Steuer- und Abgabenbelastung auf Platz drei. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD. Demnach muss die arbeitende Bevölkerung deutlich mehr Steuern und Sozialabgaben als in den meisten an- deren Industriestaaten zahlen. 52,4 Prozent des erwirtschafteten Einkommens geht an Vater Staat. Da verwundert es nicht, dass 81 Prozent der Bür- ger laut einer Umfrage des „Bundes der Steuer- zahler“ sagen, dass die Belastung zu hoch ist. DIE ZAHL 52,4 Pendler und Berufsfahrer auf der B 27 brauchen ab Mitte Mai noch mehr gute Nerven als heute schon. Grund: Die Ortsdurchfahrt Ofter- dingen wird wegen Reparaturen einseitig gesperrt. Und das ist nicht die einzige große Baustelle, die kommt. Wenn in Ofterdingen gebaut wird, müssen Fahrzeuglenker auf der B 27 vom Zollernalbkreis in Richtung Tü- bingen kommend ausweichen. Der Verkehr wird vor dem Ortseingang von Ofterdingen auf die L 385 ausge- leitet und über die L 384 in Richtung Nehren geführt. Der Schwerverkehr bekommt wegen einer schadhaften Brücke einen etwas weiteren Bogen über das Nehrener Gässle. So oder so: Schon im Vorfeld rechnen die Planer damit, dass der Verkehr in Stoßzeiten auf der Umleitungsstrecke sehr zäh laufen wird. Der Verkehr von Tübin- gen in Fahrtrichtung Balingen behält eine Spur. Sie wird – je nach Baufort- schritt – wechselseitig durch Ofter- dingen geführt. Die Baustelle soll üb- rigens bis Ende Oktober fertig gestellt werden – so mal der Plan. Ursulabergtunnel gesperrt Auf Verkehrsbehinderungen müssen sich Pendler und Berufsfahrer vom 20. Juni bis 10. September auch auf der B 312 einstellen. Dann wird der Ursula- bergtunnel bei Pfullingen komplett ge- sperrt. Vom 28. Juli bis 24. August wird die Fahrbahn zwischen Tunnel und Reutlingen-Süd im Wechsel halbseitig erneuert. Vom 28. Juli bis 10. Septem- ber ist der Abschnitt zwischen Tunnel und Unterhausen halbseitig gesperrt. Auf der B 313 wird von Anfang Mai bis voraussichtlich Anfang September in Gammertingen der Abschnitt von der Kreuzung B 313 bis zu Einmündung der L 385 vor Mägerkingen gesperrt. Die Ortsdurchfahrt Bronnen ist für den Schwerlastverkehr gesperrt. Die Umleitungen führen über Trochtelfin- gen beziehungsweise Gauselfingen. B 27, B 312, B 313 Das Wichtigste: Nerven bewahren

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