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WNA Juni 2015

27Titelthema | Viel Potenzial bescheinigt Karsten Lindner, Gründungsmitglied und Co-Geschäftsführer der Ruoff Ener- gietechnik GmbH, Riederich, dem Netzwerk selbst: „Es ist eine sehr in- teressante Gruppe mit hoher Innova- tionskraft, die sich hier gefunden hat.“ Als Spezialist für innovative Energie- technik hat sich das Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren einen Na- men in diesen Breiten gemacht. Lind- ner möchte regionale, nachhaltige Energiekon- zepte vorantreiben. „Es ist sehr wichtig, dass diese zukunftsträchtigen Projekte ge- fördert werden, wozu ja auch das Netz- werk zählt. Dennoch würde ich mir noch mehr Förderprojekte wünschen.“ Denn: Niemand weiß, wie der Strom- markt von morgen aussieht. „Derzeit findet ein kompletter Umbruch des Marktes von zentralen zu dezentra- len Versorgungen statt. Im Prinzip ist es ein Blindflug für Energieversorger und Stadtwerke, es besteht wenig Pla- nungssicherheit“, so der Unternehmer. Firmen scheuten größere Investitio- nen. „Vor allem müssten neue Vergü- tungsmodelle zur Stromerzeugung, Speicherung und Steuerung her, der Gesetzgeber ist gefragt“, fordert Lindner und schätzt, dass in zwei bis vier Jahren das Strommarktde- sign sich stark ändern wird. Bisweilen helfen kleine Schritte. „Vor kurzem haben wir die erste Solar- stromtankstelle in Riederich eröffnet. Elektroautos können kostenlos tan- ken“, sagt Karsten Lindner, „die sind auch gut geeignet, Strom zu speichern. Speicher- lösungen sind ja ein gro- ßes Thema.“ Es gibt viele Möglichkeiten, wie Unternehmen in- novative Energietechnik für sich nut- zen können. „Schließlich“, so ist sich Lindner si- cher, „wird sich das intelligentere System durchsetzen. Fossile Energien sind endlich. Virtuelle Kraftwerke sind ein wichtiger Baustein für eine regene- rative Energieversorgung.“ „Es liegt noch viel Potenzial brach.“

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